Deine Ausbildung an der Stage School

→ Die Ausbildung an der Stage School Hamburg dauert im Regelfall 3 Jahre. Da wir eine berufsbildende Ergänzungsschule sind, sind unsere Schülerinnen und Schüler für eine nicht rückzahlbare Ausbildungsförderung (BAföG) berechtigt. Alle Informationen über Voraussetzungen und Zulassung zum BAföG findest du weiter unten!

Ausbildungskosten (jährlich)

8.400 € Vorauszahlungsbetrag

3.000 € Stundungsbetrag

400 € Verwaltungsgebühr

200 € Zulassung zu Zwischen- & Abschlussprüfungen

(Stand August 2020)

• Ein Teil der Ausbildungskosten wird auf die Zeit nach der Ausbildung verlagert, wenn die erfolgreichen Absolventen durch ihre Engagements bereits Geld verdienen. Aus diesem Grund muss der Stundungsbetrag erst nach Beendigung der Ausbildung gezahlt werden – auf Antrag in 15 gleichen Monatsraten.

• Der Vorauszahlungsbetrag wird zu Beginn eines jeden Ausbildungsjahres fällig. Dieser Betrag kann auf Antrag auch in zwölf gleichen Raten jeweils am Monatsersten gezahlt werden. In diesem Fall muss einmalig eine Kaution in Höhe von 3.000 € eingezahlt werden. Weiterhin muss eine beigefügte Bürgschaft im Hauptvertrag mit ausgefüllt werden.

• Die Teilnahme an einer unserer Aufnahmeprüfungen kostet 95 €. Wer einen unserer 3 bzw. 6-7 Tage Workshops als Aufnahmeprüfung werten lassen möchte, muss die o.g. Schutzgebühr beim jeweiligen Workshop vor Ort in Bar entrichten.

Wertvolle Tipps für deine Ausbildungsfinanzierung

✓ BAföG-Unterstützung

Die Stage School Hamburg ist BAföG-berechtigt. In Abhängigkeit der persönlichen finanziellen Verhältnisse und ggf. derjenigen der Eltern oder anderer unterhaltsverpflichteter Personen, ist eine Förderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss bis zu einer Höhe von derzeit 580 € monatlich (ggf. Zuschuss von 109 € zur Kranken- und Pflegeversicherung, falls nicht familienversichert) möglich. Seit dem Schuljahr 2016/2017 wurden die Freibeträge für das Einkommen der Eltern deutlich erhöht.

Wichtige Hinweise:
Stipendien bis zur Höhe von 300 €/Monat werden nicht auf die Freibeträge angerechnet und sind daher BAföG-unschädlich. Für die Schüler/innen von der Stage School Hamburg gilt § 23 Abs. 5 des BAföG, demnach werden auf Antrag bis zu 280 € pro Monat zusätzlich als Freibetrag angerechnet, da die Schulgeldzahlung als „besondere Kosten der Ausbildung“ berücksichtigt wird. Erfahrungsgemäß weisen die BAföG-Ämter nur sehr selten auf diese Regelung hin. Auch wenn bereits ein abgebrochenes Studium BAföG-gefördert wurde, kann die Ausbildung noch gefördert werden. Voraussetzung ist, dass keine Rückmeldung in das 4. Studiensemester erfolgte. Auszubildende aus dem Ausland können gegebenenfalls Ausbildungsförderung erhalten (wenn die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind).

✓ Bildungskredit

Unabhängig von Einkommen und Vermögen ist der Bildungskredit der KfW, für den keine Sicherheiten gestellt werden müssen. Ein Bildungskredit wird für maximal 24 Monate gewährt, der monatliche Auszahlungsbetrag beträgt bis zu 300 €. Ein Bildungskredit kann nur für die letzten beiden Jahre der Ausbildung beantragt werden. Durch eine Bundesgarantie werden sehr niedrige Zinsen gewährt (derzeit 0,77 %). Zinsen fallen zwar ab Auszahlung an, werden aber bis zu Beginn der Rückzahlung gestundet, die Rückzahlung beginnt vier Jahre nach der ersten Auszahlung in monatlichen Raten von je 120 €.

✓ Schulgeld

Zahlt der Schüler/die Schülerin das Schulgeld selbst und bestehen keine Unterhaltsansprüche gegen Eltern oder andere Personen (z.B., weil bereits eine Ausbildung finanziert wurde) sind jährlich 6.000 € als Sonderausgaben gem. § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG absetzbar. Diese Abzugsmöglichkeit kann auch dann von Bedeutung sein, wenn eigene Einkünfte erzielt werden aber keine Steuern bezahlt werden müssen, weil durch die Berücksichtigung des Schulgelds die z.B. bei BAföG angerechneten Einkünfte sinken und der Auszahlungsbetrag entsprechend steigt.

✓ Weitere Hinweise

Unter bestimmten Umständen kann Anspruch auf sonstige Leistungen zur sozialen Sicherung bestehen, wie z.B. Wohngeld und Hilfe zum Unterhalt. Auskünfte hierüber gibt es bei der örtlich zuständigen Wohngeldbehörde oder Sozialamt, in der Regel bei der Gemeinde-, Stadt- oder Kreisverwaltung am Wohnsitz.