Ausbildungsfinanzierung

Hinweise zur Finanzierung der Ausbildung an der Stage School Hamburg:

  • BAföG: Die Stage School Hamburg ist BAföG-berechtigt. In Abhängigkeit der persönlichen finanziellen Verhältnisse und ggf. derjenigen der Eltern oder anderer unterhaltsverpflichteter Personen, ist eine Förderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss bis zu einer Höhe von derzeit 551 € monatlich (ggf. zuzüglich Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung) möglich. Ab dem Schuljahr 2016/2017 wurden auch die Freibeträge für das Einkommen der Eltern deutlich erhöht. Informationen auf www.bafög.de oder bei den zuständigen BAföG-Ämtern (in der Regel bei der Stadt- oder Kreisverwaltung des Wohnsitzes der Eltern). 

Wichtige Hinweise:    

  1. Stipendien bis zur Höhe von 300 €/Monat werden nicht auf die Freibeträge angerechnet und sind daher BAföG-unschädlich  
  2. Für die Schüler/innen von der Stage School Hamburg gilt § 23 Abs. 5 des BAföG, demnach werden auf Antrag bis zu 260 € pro Monat zusätzlich als Freibetrag angerechnet, da die Schulgeldzahlung als „besondere Kosten der Ausbildung“ berücksichtigt werden. Erfahrungsgemäß weisen die BAföG-Ämter nur sehr selten auf diese Regelung hin.     
  3. Auch wenn bereits ein abgebrochenes Studium BAföG-gefördert wurde, kann die Ausbildung noch gefördert werden. Voraussetzung ist, dass noch keine Rückmeldung in das 4. Studiensemester erfolgte.
  • Bildungskredit:
    Unabhängig von Einkommen und Vermögen ist der Bildungskredit der KfW, für den auch keine Sicherheiten gestellt werden müssen. Ein Bildungskredit wird für maximal 24 Monate gewährt, der monatliche Auszahlungsbetrag beträgt bis zu 300 €. Ein Bildungskredit kann nur für die letzten beiden Jahre der Ausbildung beantragt werden. Durch eine Bundesgarantie werden sehr niedrige Zinsen gewährt (derzeit 0,87 %). Zinsen fallen zwar ab Auszahlung an, werden aber bis zu Beginn der Rückzahlung gestundet, die Rückzahlung beginnt vier Jahre nach der ersten Auszahlung. Informationen und Antragstellung: www.bildungskredit.de
      
  • Schulgeld:
    Zahlt der Schüler/die Schülerin das Schulgeld selbst und bestehen keine Unterhaltsansprüche gegen Eltern oder andere Personen (z.B., weil bereits eine Ausbildung finanziert wurde) sind jährlich 4.000 € als Sonderausgaben gem. § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG absetzbar. Diese Abzugsmöglichkeit kann auch dann von Bedeutung sein, wenn eigene Einkünfte erzielt werden aber keine Steuern bezahlt werden müssen, weil durch die Berücksichtigung des Schulgelds die z.B. bei BAföG angerechneten Einkünfte sinken und der Auszahlungsbetrag entsprechend steigt. 

  • Sonstiges: Unter bestimmten Umständen kann Anspruch auf sonstige Leistungen zur sozialen Sicherung bestehen, wie z.B. Wohngeld und Hilfe zum Unterhalt. Auskünfte hierüber gibt es bei der örtlich zuständigen Wohngeldbehörde oder Sozialamt, in der Regel bei der Gemeinde-, Stadt- oder Kreisverwaltung am Wohnsitz.